Aufdecken von unerkannten Potentialen durch Flächengewichtsmessung
Bei der Produktion von Holzwerkstoffplatten wird eine möglichst gleich bleibende Materialverteilung bei der Streuung angestrebt.
Werden die Toleranzen bei der Streuung nicht eingehalten, führt das zu einem erhöhten Material- und Energieeinsatz. Die EWS Flächengewichts-messanlage stellt die Einhaltung der Toleranzen sicher.
Wenn man überlegt, dass Flächengewichtsmessanlagen jahrzehntelang fehlerhaft gemessen
haben …
Für die Kalibrierung nehme man ein Plattenmuster mit bekanntem Flächengewicht, lege es waagerecht neben die Produktionsstrasse, fahre mit der Messeinrichtung über die Mattenbreite hinaus auf dieses Muster und kalibriere sie – falsch! Hier sind wichtige Einflussgrößen unberücksichtigt gelassen. Messungen auf einer MDF Matte können mit Messungen auf einer MDF Platte nicht verglichen werden. Es entstehen nämlich unterschiedliche Messsignale – auch wenn das Flächengewicht 100%ig gleich ist. Der Grund dafür ist, dass das Messsignal nicht nur durch die Dichte, sondern auch durch die Wegstrecke, die der Messstrahl durch das Material zurücklegt, beeinflusst wird. Die Wissenschaft spricht von „Strahlenaufhärtung oder auch vom „Beam Hardening Effekt“. EWS hat das bemerkt und berücksichtigt diesen Einfluss bei der Kalibrierung ihres MASS-SCAN (PATENT). Dann hat die Anlage noch einen Super-Vorteil: Die Röntgenröhre kommt ohne Kühlung aus. Probleme mit Betauung oder Schwitzwasser gehören der Vergangenheit an.
| Technologie: | Röntgenstrahlung |
| Anodenstrom: | 0,02 mA |
| Hochspannung: | 40 kV (einstellbar) |
| Betriebsarten: | traversierend schrittweise stationär |
| Messbereich: | bis 50 kg/m² (Standard) |
| Antrieb: | wartungsfreie Portalachse |
| Schnittstellen: | SPS |

