Electronic Wood Systems - Scanning for quality
Made in Germany


Flächengewichtsmessanlage "MASS-SCAN Mark 3"


Datenblatt:  Flächengewichtsmessanlage | PDF (142 KB)


Aufdecken von unerkannten Potentialen durch Flächengewichtsmessung

Bei der Produktion von Holzwerkstoffplatten wird eine möglichst gleich bleibende Materialverteilung bei der Streuung angestrebt.

Werden die Toleranzen bei der Streuung nicht eingehalten, führt das zu einem erhöhten Material- und Energieeinsatz. Die EWS Flächengewichts-messanlage stellt die Einhaltung der Toleranzen sicher.



Wenn man überlegt, dass Flächengewichtsmessanlagen jahrzehntelang fehlerhaft gemessen
haben …

Für die Kalibrierung nehme man ein Plattenmuster mit bekanntem Flächengewicht, lege es waagerecht neben die Produktionsstrasse, fahre mit der Messeinrichtung über die Mattenbreite hinaus auf dieses Muster und kalibriere sie – falsch! Hier sind wichtige Einflussgrößen unberücksichtigt gelassen. Messungen auf einer MDF Matte können mit Messungen auf einer MDF Platte nicht verglichen werden. Es entstehen nämlich unterschiedliche Messsignale – auch wenn das Flächengewicht 100%ig gleich ist. Der Grund dafür ist, dass das Messsignal nicht nur durch die Dichte, sondern auch durch die Wegstrecke, die der Messstrahl durch das Material zurücklegt, beeinflusst wird. Die Wissenschaft spricht von „Strahlenaufhärtung oder auch vom „Beam Hardening Effekt“. EWS hat das bemerkt und berücksichtigt diesen Einfluss bei der Kalibrierung ihres MASS-SCAN (PATENT). Dann hat die Anlage noch einen Super-Vorteil: Die Röntgenröhre kommt ohne Kühlung aus. Probleme mit Betauung oder Schwitzwasser gehören der Vergangenheit an.



Dadurch wird eine homogene Materialverteilung in Längs- und Querrichtung erreicht. Des Weiteren kann Bandverläufen aufgrund von Ungleichgewichten frühzeitig entgegengewirkt werden.

Die stationäre Variante der Flächengewichtsmess-anlage kann aufgrund ihrer kompakten Bauform leicht innerhalb einer Formstation oder am Dosierband installiert werden.

Durch das neue, von EWS patentierte Kalibrier-verfahren (Kompensation des Beam Hardening Effekts) ist die Messgenauigkeit deutlich erhöht worden.[/textalign]

Besonderheiten

  • Keine weiteren Kalibrierungen nach einer Inbetriebnahme notwendig
  • Umgebungseinflüsse werden automatisch kompensiert


Installationsorte

  • hinter Vorpresse
  • über Dosierband
  • in Formstation


Technische Daten

Technologie: Röntgenstrahlung
Anodenstrom: 0,02 mA
Hochspannung: 40 kV (einstellbar)
Betriebsarten: traversierend
schrittweise
stationär
Messbereich: bis 50 kg/m² (Standard)
Antrieb: wartungsfreie Portalachse
Schnittstellen: SPS






Effekt der Strahlenaufhärtung wird kompensiert (Patent), (gleiches Flächengewicht, jedoch größere Absorption rechts)




Fernwartung


Hilfe und Unterstützung erhalten Sie jeder Zeit über den “EWS-Online Support”.


Visualisierung (PiperWare):


(siehe auch separater Prospekt)

  • Aktuelles Querprofil
  • Langzeit Querprofil
  • Längsprofil
  • Trend
  • History-Funktion


Auswertung durch EWS „GAUGE-CONTROLLER“


(siehe auch separater Prospekt)

  • Echtzeit-Betriebssystem
  • Feldbus Anbindung für Datenaustausch
  • Netzwerkanbindung für Visualisierungs-PC



  1. Profil quer zur Produktionsrichtung
  2. Trend, jeder Balken zeigt eine Traversierfahrt
  3. Abweichung vom Soll-Wert
  4. Gleitender Mittelwert